![]() Mittwoch, 11. Juli 2012
+Gero Wenderholm, 10:26h
Ich verfolge die Diskussion um das neue Meldegesetz nun seit einigen Tagen und möchte mich dazu äußern, weil die aktuelle Diskussion aus meiner Sicht oft an der aktuellen Realität vorbei geführt wird. Wenn z.B. der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck vor dem "Ausverkauf der Persönlichkeitsrechte und der persönlichen Informationen" warnt, verkennt er dabei, dass genau dies bereits jeden Tag geschieht.
Der Aufschrei, der jetzt durch die Republik geht, ist nicht im Grundsatz zu kritisieren; er hätte aber schon vor Jahren stattfinden können oder gar müssen. Der ursprüngliche Gesetzentwurf (siehe auch: Opt-In Lösung) wäre zwar ein Fortschritt gegenüber der jetzigen Gesetzeslage gewesen; die Novellierung hingegen unterscheidet sich jedoch in wesentlichen Punkten nicht von der aktuell gängigen Praxis. Nicht im Detail eingehen möchte ich auf die viel kritisierte Form der Gesetzgebung oder den Sinn der Föderalismusreform, die das Meldewesen von Länder- zur Bundessache macht. Melderegisterauskunft durch Firmen zu Werbezwecken schon heute Realität!Eine einfache Melderigsterauskunft ist gegen Gebühr (online inzwischen ab 1,50 Euro) fast ohne Einschränkung bei einigen Ämtern direkt oder über spezialisierte Firmen möglich. Lediglich bei eindeutig erkennbarem Werbeinteresse - das im neuen Gesetz übrigens explizit angegeben werden muss - und ausdrücklichem Widerspruch durch den Betroffenen, wird die Auskunft verweigert. Es gilt der Leitsatz:"Die Meldebehörde darf eine einfache Melderegisterauskunft (§ 21 Abs. 1 MRRG) nicht erteilen, wenn diese erkennbar für Zwecke der Direktwerbung begehrt wird und der Betroffene einer Weitergabe seiner Daten für solche Zwecke zuvor ausdrücklich widersprochen hat." - Quelle Die große Qualität und Aktualität der Daten von Meldeämtern macht die Melderegisterauskunft für Firmen oder Zwischenhändler durchaus interessant und wird gern genutzt: 2011 wurden allein in Berlin über 740.000 Anfragen gestellt. Bekommen Firmen alle Daten und dürfen sie damit machen was sie wollen?Die Antwort auf diese Frage ist ein klares Nein! Durch das Meldegesetz wird nicht - wie offenbar häufig angenommen - ein Freibrief für Werbezwecke erteilt; es gelten weiterhin die bestehenden Regelungen zu rechtmäßiger und unrechtmäßiger Werbung, die z.B. hier einzusehen sind.Zudem muss man sich auch die Form einer Melderegister-Anfrage vor Augen halten: es können lediglich bereits vorhandene Daten von Einzelpersonen über die Ämter verifiziert und aktualisiert werden. Die systematische Massenabfrage - z.B. die Adressen ganzer Stadtteile - ist für Werbefirmen nicht möglich und eine automatisierte Abfrage sowieso nur bestimmten Behörden vorbehalten (vgl §38 Automatisiertes Abrufverfahren). Sonderrechte hat zudem z.B. der Personensuchdienst des deutschen Roten Kreuzes. Es wird also auch in Zukunft nicht der Realität entsprechen, dass Werbefirmen neue Datensätze mit personenbezogenen Daten direkt von den Meldeämtern erwerben. In der Praxis gibt es dafür aber heute schon effektive Zwischenhändler mit riesigen Adressbeständen, wie z.B. die Deutsche Post - bzw. ihre Tochter Deutsche Post Direkt, die den Firmen viel günstiger und einfacher Adressdaten zur Verfügung stellen. Diesen Firmen könnte eine Neuregelung wie das o.g. Opt-In-Verfahren - sofern es denn überhaupt praktikabel ist und Daten Alt-Bestände beträfe - aber durchaus das Geschäft vermiesen. Kollateralverlierer wären übrigens auch die "kleinen Leute", die vermisste Personen suchen oder ein Klassentreffen organisieren möchten. Kommentar: Viel Lärm um Nichts und am Ende freut sich Facebook?Ich denke, die aktuelle Diskussion zum neuen Meldegesetz sollte wesentlich Praxisnaher geführt werden. Firmen kommen heute schon sehr einfach an personebezogene Daten und werden das zukünftig auch schaffen - ob nun über Zwischenhändler und Adressregister, frei verfügbare Telefonbücher, Gewinnspiele, Kundenkarten mit entsprechenden Bedingungen, oder wie auch immer.Qualität und Preis spielen beim Adresshandel eine wesentliche Rolle und wenn der Staat (die Melderegister) als Quelle ausfallen würde, werden Firmen einen anderen Weg finden. Interessant finde ich dabei die Frage, ob nicht sogar Facebook von einer restriktiveren Regelung bei den Meldeämtern profitieren könnte. Was meint ihr?... link Dienstag, 6. September 2011
+Gero Wenderholm, 09:28h
Buchlesung mit der Autorin Katrin Behr
Entrissen - Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm Es ist ein kalter Morgen, als die Männer in den langen, dunklen Mänteln kommen und ihre Mutter abholen. Vier Jahre ist Katrin Behr damals alt. Ihr Bruder und sie werden in ein Heim gebracht und bald schon voneinander getrennt: Katrin wird von einer linientreuen Familie aufgenommen und schließlich zwangsadoptiert. Ihre Welt ist aus dem Lot. Noch viele Jahre wartet sie auf die Rückkehr ihrer Mama vergebens. Erst als Erwachsene, nach dem Fall der Mauer, findet sie endlich eine Spur, die zu ihrer Mutter führt. Doch diese ist eine gebrochene Frau, viele Jahre in Haft haben sie gezeichnet. Und je mehr Katrin Behr sich mit ihrer eigenen Geschichte befasst, in Archive und auf Ämter geht, um Licht in die Vergangenheit zu bringen, desto mehr Schicksale begegnen ihr: Tausende von Kindern wurden in der DDR ihren Eltern weggenommen, weil diese politisch missliebig oder potenzielle Republikflüchtlinge waren. Und sie suchen noch heute nach ihren wahren Familien. Bei Amazon bestellen: Entrissen: Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm ... link Freitag, 19. August 2011
+Gero Wenderholm, 13:22h
Die Initiative vermisste Kinder hat eine europaweit gültige Hotline Nummer für Angehörige vermisster Kinder geschaltet:
![]() 116600 Hotline - © Inititaiver Vermisste Kinder Zum Service zählen "neben der Betreuung der betroffenen Eltern und Familien auch die Einleitung unterstützender Suchmaßnamen, wie beispielsweise der Veröffentlichung der Vermisstenmeldung auf über 1.400 Infoscreens an Flughäfen und Bahnhöfen, mobil über unsere Handyapplikation "Vermisst" (...) oder über "Deutschland findet euch" mit derzeit gut 120.000 Unterstützern." Wir sangen Danke und Bitten um Verbreitung der 116000 ... link Mittwoch, 6. Juli 2011
+Gero Wenderholm, 13:04h
Für Jemanden, der einen anderen Menschen vermisst, gibt es kaum Schlimmeres als die Ungewissheit. Dieser Roman erzählt eine Geschichte über Ängste und die Suche nach einer vermissten Person.
Tipp: Wer selbst in dieser Lage ist, beachte bitte den Hinweis am Ende des Artikels. Der Berliner Regisseur und Drehbuchautor, Jan Kaiser, erzählt von der Suche nach seinem vermissten Freund, Arian Heller. Ein Notruf von Helen, der Ehefrau seines besten Freundes, veranlasst ihn zu einer unerwartet abenteuerlichen Autofahrt von Berlin nach Dresden. Für zwei Monate bezieht Jan Quartier im Haus der Hellers, ausgerechnet im Zimmer seines verschollenen Freundes, während sein Ehepartner, Paul Richter, berufsbedingt in Mexiko weilt. Einerseits bereitet sich der Regisseur auf seine Dresdner La Bohème-Inszenierung vor, verbeißt sich aber zunehmend in die Suche nach seinem Freund... Reinschauen... Für Betroffene kostenlos!Tipp: Wer ein kostenloses Exemplar dieses Romans zur Verarbeitung eines eigenen Erlebnisses bekommen möchte - schreibt bitte an info@personensuche.de... link Dienstag, 14. Juni 2011
+Gero Wenderholm, 11:49h
Ahnenforschung kann mehr sein als das Stöbern in alten Kirchenbüchern und dem wälzen von Geburtenregistern und Telefonbüchern. Längst bietet moderne DNA-Technik neue Möglichkeiten der AhnenforschungDie Herkunft jedes Menschen ist zweifelsfrei über seine DNA abzuleiten! Hintergründe zur DNA GnealogieDie mitochondriale EvaAls mitochondriale Eva wird die Frau bezeichnet, aus deren mitochondrialer DNA (mtDNA) die mtDNA aller heute lebenden Menschen hervorgegangen ist. Die mitochondriale Eva war aber nicht die erste Frau auf Erden und auch nicht die einzige Frau zu irgendeinem Zeitpunkt. Die mitochondriale Eva hatte viele Zeitgenossinen. Deren Abstammungslinien sind aber ausgestorben, während die Abstammungslinie der mitochondrialen Eva heute in unser aller mtDNA sichtbar ist. Durch den mtDNA-Vergleich verschiedener Bevölkerungsgruppen konnte in verschiedenen wissenschaftlichen Studien gezeigt werden, dass die mitochondriale Eva in Afrika gelebt haben muss. Die 7 Töchter Evas Verschiedene Wissenschafter haben die mtDNA tausender Europäer untersucht. Dabei haben Sie festgestellt, dass sich die verschiedenen mtDNA-Profile in mehrere Gruppen unterteilen lassen. Der Wissenschaftler Brian Sykes beschreibt in seinem Buch "Die 7 Töchter Evas" 7 europäische Töchter der mitochondrialen Eva. Heute weiss man, dass es eher 11 oder 12 europäische Haplogruppen gibt. Bei jedem mtDNA-Genealogie-Test von iGENEA wird auch die mt-Haplogruppe und damit die Urmutter bestimmt. Tipp: DNA Genealogie Analyse für nur 79 Euro![]() IGENEA bietet DNA Genealogie Weitere Informationen zur DNA Analyse für Genealogie bekommen sie über IGENEA ... link Dienstag, 15. März 2011
+Gero Wenderholm, 12:11h
Google Personenfinder hilft AngehörigenUpdate: Helfen Sie mit durch Twittern und Liken - Vielen Dank!Das verheerende Erdbeben in Japan und die Atom-Katastrophe fordert nicht nur viele Todesopfer; durch Flucht und Evakuierung verlieren auch viele Angehörige den Kontakt zu ihren Lieben im Katastrophengebiet. Um diesen Leuten zu helfen, bietet Google eine Kontaktplattform auf der Sie sich melden können,
![]() Google Personen Finder Hier geht es zum Personen Finder: Link ... link Mittwoch, 10. November 2010
+Gero Wenderholm, 10:17h
Disclaimer: Personensuche.de ist nur Vemittler, aber nicht Initiator dieses privaten Aufrufs einer Diplomandin:
Mein Name ist Cornelia Hankel. Ich bin Studentin der Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und schreibe derzeit meine Diplomarbeit. In dieser beschäftige ich mich mit Ihnen, den Angehörigen vermisster Personen. In Deutschland werden jedes Jahr ca. 100.000 Menschen als vermisst gemeldet - die Mehrzahl der Verschwundenen taucht nach einer gewissen Zeit wieder auf, aber es gibt auch jene, die vermisst bleiben. Die Angehörigen sind dabei häufig die vergessenen Opfer des Schicksalsschlags, denen in ihrer Verzweiflung und Ungewissheit allzu oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Um dies zu ändern und den Fokus auf jene Menschen zu richten, die unmittelbar von dem Verschwinden einer geliebten Person betroffen sind, bin ich auf der Suche nach Ihnen - Angehörige einer polizeilich registrierten, vermissten Person, die plötzlich und ohne Lebenszeichen aus ihrem gewohnten Lebensumfeld verschwunden ist. Die Studie, die ich plane, hat es in dieser Form noch nicht gegeben - deshalb brauche ich ganz besonders dringend Ihre Hilfe, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten! Da derzeit noch unklar ist, wie viele Betroffene bereit sein werden, über ihren Verlust zu sprechen, sind die konkrete Umsetzung sowie ein exakter Zeitraum der Befragung noch offen. Ich möchte Sie bitten, sich bei mir zu melden, wenn:
... link Donnerstag, 7. Januar 2010
+Gero Wenderholm, 15:12h
Ich habe gerade folgenen Hinweis per E-Mail erhalten, den ich unkommentiert gern hier veröffentlichen möchte (Bitte auch den "p.s." Hinweis lesen!). Vielen Dank dafür!
Suche mit MediumSehr geehrte Damen und Herren,ich wollte Ihnen nur den Tipp zum Weitergeben an suchende Menschen geben, dass in den USA (habe ich mal im Fernsehen gesehen) die Polizei oft bei der Suche nach verschwundenen Personen sogenannte "psychics", medial veranlagte Personen einsetzt, hier in Deutschland gibt es z.B. eine Karina Traxinger, ich finde, Ihre Internetseite sieht seriös aus, es gibt auch eine Preisliste, vor einigen Wochen sah ich eine Kerstin Rossbander im Fernsehen, die ebenfalls Kontakt aufnehmen konnte (beide nehmen eigentlich Kontakt zu Verstorbenen auf, aber vielleicht können sie auch helfen). Vielleicht hilft das auch, um Gewissheit zu schaffen. Mit freundlichen Grüßen G.H. (P.S.: Eine (negative) Person, die über ein Medium wirklich an jede Information kommt (was sie aber nicht zugibt, sonst würde ich Ihnen den Namen nennen), könnte falsche Mails von meinem Konto verschicken, als ob sie von mir wären) ... link Montag, 26. Oktober 2009
+Gero Wenderholm, 13:05h
Der alljährliche verliehene Big Brother Award ist kein Online Preis für großartige Leistungen, sondern eher eine öffentliche Anklage in Sachen Datenschutz. Daher zeigen sich die Gewinner meist eher nicht erfreut und so auch der diesjährige Gewinner des östterreichischen BB-Awards (Kategorie Marketing): 123people.de. In deren Stellungnahme wird argumentiert, die von der Jury angeprangerten "Personenprofile", seien lediglich "Suchergebnisse" einer Live-Suche.
Ein Unterschied, den auch Yasni stets hervorhebt (siehe Kommentare dieses Artikels), da die ungefragte Nutzung von personenbezogenen Daten in Deutschland illegal wäre. Die spannendsten Fragen, die sich daraus ergeben: "Worin liegt dieser Unterschied?" und "Für wen ist der Unterschied erkennbar?" Der Unterschied zwischen Suchergebnis und ProfilOrganisatorisch findet diese Unterscheidung auf Seiten der Personensuchmaschinen-Betreiber zwischen einem automatisch erzeugten Eintrag und (z.B. bei Yasni) einem, durch einen Nutzer gespeicherten, und so aktiv legitimierten Eintrag statt. Gibt es auch einen technischen Unterschied?Live-Suche + Caching = Live Suche?123people, Yasni und auch andere Personensuchmaschinen speichern (cachen) ihre "Suchergebnisse" aus Performance-Gründen und/ oder auch Marketinggesichtspunkten und bringen diese "Ergebnisseiten" dann in Google. Betritt ein Nutzer die Seite, werden diese dann (z.B. bei 123people) automatisch aktualisiert. Ob diese Speicherung wesentlich anders zu bewerten ist, als die Speicherung durch einen Nutzer, wird kontrovers diskutiert. Entscheidener für die meisten Nuzter dürfte ohnehin sein, ob es für Außenstehende klar erkennbar ist, ob es sich um die Suchergebnisseite für eine Zeichenkette "Max Mustermann" oder um Darstellung aggregierter Informationen zu der realen Person "Max Mustermann" handelt.Wie werden die Personen-Suchergebnisse dargestellt?Beispielhaft schauen wir uns mal die Suchergebniseinträge von 123people und Yasni an; diese werden folgendermaßen tituliert:"Max Mustermann - Deutschland - E-Mail Adresse Telefonnummer und mehr! 123people.de", bzw. "Max Mustermann - Personen / Infos zu Name Max Mustermann- Personen-Suchmaschine Yasni.de" Und nehmen die entschprechenden Ziel-Seiten hierzu:
So erkennt man doch feine Unterschiede: Während Yasni sich Mühe gibt, stets von Informationen zu einem bestimmten Namen zu sprechen und Personenprofile als solche kennzeichnet, verwischen diese Grenzen bei 123people in diesem Beispiel. Dem Nutzer bleibt überlassen, zu erkennen, dass "Max Mustermanns Fotos", E-Mail Adressen und Telefonnummern, nicht zwingend einer einzelenen Person zuzuordnen sind. Fazit:Es gibt bei Personensuchmaschinen sehr wohl eine Unterscheidung zwischen Personenprofilen und Suchergebnissen, wobei beide Formen der Daten gespeichert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dass es für unbedarfte Nutzer mehr oder weniger schwierig ist, den Unterschied zu erkennen, ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen, selbst wenn der Anbieter darauf hinweist.KommentarIn meinen Augen sollten die Anbieter Datenschutzbedenken bei der Darstellung ihrer Ergebnisse sehr ernst nehmen und auch die Löschung von Informationen wesentlich vereinfachen. Auch wenn nur, bereits an anderer Stelle vorhandene Informationen, zusammengestellt werden, so kann die namensbezogene Darstellung zu Missverständnissen führen, deren Folgen im Einzelfall schwewiegend sein können.... link Montag, 4. Mai 2009
+Gero Wenderholm, 16:50h
Es gibt mehrere Gründe, warum die Suche nach Personen im Internet problematisch ist, und warum herkömmliche Suchmaschinen genau wie Personensuchmaschinen oft so unbefriedigende Resultate hervorbringen:
Online Reputation heißt das Zauberwort"Was weiß das Netz über Dich?" fragt beispielsweise Yasni und gibt jedem Nutzer die Möglichkeit, etwaig falsch zugeordnete Web-Fundstücke zu sortieren. Google Profiles lockt mit der voll kontrollierbaren persönlichen Web-Visitenkarte.In Zeiten, in denen Personalchefs Bewerber vorab übers Internet durchleuchten und Kooperationspartner oder Dienstleister vor Beauftragung gecheckt werden, ist es für Viele fast zur (lästigen) Pflicht geworden, die eigene Online Reputation zu kontrollieren. Zu groß ist die Angst, ein unbedarfter Blog-Kommentar, ein Foren-Eintrag aus der Jugend oder ein wenig vorzeigbarer Namensvetter könnte dem eigenen guten Ruf schaden und die genannten Suchdienste versprechen die Lösung... Mitmachen oder boykottieren?Auf den ersten Blick ist es eine tolle Sache, Ordnung in die eigene Internet-Geschichte bringen zu können und die Möglichkeit, sich selbst u.U. geschönt darstellen zu können, verleitet sicher auch viele Menschen zum Mitmachen.Allerdings gibt es auch vermehrt Bedenken. Nicht nur, dass man durch die aktive Teilnahme an der Profilierung seine Zustimmung zu den AGB der Anbieter gibt, man löst für Sie auch den schwierigen Transfer von einem Suchergebnis für einen bestimmten Namen hin zur Datenzuordnung für ein bestimmtes Individuum. Welche Folgen das bei missbräuchlicher Verwendung haben kann, mag sich jeder selbst ausmalen. Also boykottieren? Im Falle Yasni oder vergleichbarer Dienste ist dies für mich persönlich keine Frage. Ich habe keine Lust neben den diversen Social Media Profilen, die ich aus beruflichen Gründen besitze, auch noch verschiedene Personensuchmaschinen zu kontrollieren und deren Marktchancen zu verbessern. Und was ist mit Google? Google spielt in einer anderen Liga...Die Einführung der Google Profile hebt die Frage nach dem Mitmachen (Ja oder Nein?) auf eine neue Ebene. Google verfügt nicht nur über eine wesentlich höhere Reichweite und eine stabilere Marktposition (Macht!?) als alle Social-Media-Dienste und Personensuchmaschinen zusammen, sondern auch über ein Vielfaches an Daten, die auf eine Personalisierung warten. Das potenziert die Abwägung...Für mich leitet sich zwangsläufig ein absolutes NEIN zu den Google Profilen ab und ich überlege ernsthaft daran zu gehen, die bereits jetzt im Netz über mich vorhandenen Informationen auf ein Minimum reduzieren zu lassen bzw. auf Nicknames oder ähnliches umzustellen. Wie seht ihr das? ... link ... nächste Seite
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Suche Neues Meldegesetz - der...
Ich verfolge die Diskussion um das neue Meldegesetz... by abgefahrn (2012.07.11, 14:41) Yasni kennt den Weihnachtsmann!
Wir haben ganz liebe Weihnachts-Post vom Weihnachtsmann... by abgefahrn (2011.12.15, 10:45) "Entrissen - Der Tag,...
Buchlesung mit der Autorin Katrin Behr Einladung... by lord chaos (2011.09.06, 09:33) 116000 - europaweite...
Die Initiative vermisste Kinder hat eine europaweit... by abgefahrn (2011.08.19, 13:22) Panda Update - I think...
Kürzlich gab es bei Google ein Ranking-Update,... by lord chaos (2011.08.15, 09:53) Linktipps |
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